GRANATAPFELSAFT DOSIERUNG

Welche Orientierungswerte gelten?

Als empfohlene Menge gelten 200-300 ml Granatapfelsaft pro Tag. Allerdings bringt das nicht viel, wenn die Qualität nicht stimmt. Wen der Aufwand mit der Frucht nervt (siehe hier: einen Granatapfel schälen, Granatapfelentkerner), greift gleich zum fertigen Saft. Leider gibt es bei diesem durch die Verarbeitung in der Produktion einige Faktoren, die seine gesundheitliche Kraft mindern.

Der einfachste Weg ist, täglich einen Granatapfel zu essen und den Aufwand mit den Kernen nicht zu scheuen. Dabei bleibt der natürliche Anteil an Inhaltsstoffen erhalten und die Saftmenge einer großen Frucht entspricht etwa der Empfehlung.

Granatapfelsaft Dosierung

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Die Wirkung der Granatäpfel beruht auf dem hohen Anteil von Polyphenolen. Z.B. stoppt besonders Ellagsäure die Zellteilung von Krebs. Aus diesem Grund wird das regelmäßige Trinken von Granatapfelsaft zur Krebsprophylaxe empfohlen.

Darüber hinaus enthalten die Granatapfelkerne Punicalagine und Flavonoide. Polyphenole wirken antioxidativ d.h., die schädliche Wirkung der freien Radikale (diese beschleunigen Alterungsprozesse und Krankheiten) wird deutlich gemindert. Granatäpfel enthalten mehr Polyphenole als Blaubeeren und Acaibeeren.

Bei gekauftem Saft solltest Du auf Folgendes achten:

  • gute Muttersäfte enthalten keine Zusatzstoffe wie Zucker, Farbstoffe oder zusätzliches Wasser

  • die Anteile der Polyphenole sollten auf der Verpackung ausgewiesen sein

  • Muttersäfte werden zwar direkt aus der Frucht gewonnen, schwanken aber im Gehalt der Polyphenole, je höher deren Anteil (und bitterer der Geschmack) desto besser