TIPPS & TRICKS

Forelle blau, gebraten oder in der Folie gebacken: Man kann sie vielfältig zubereiten und Ihre Beliebtheit schlägt so manchen Edelfisch. Als Fisch führt sie zumindest bei uns die Beliebtheitsskala an. Lachs, Thunfisch & Co. müssen sich dahinter anstellen. Das hat wie immer etwas mit dem Preis zu tun. Aber nicht nur, denn Qualität, einfache Zubereitung und natürlich der feine Geschmack einer Forelle bieten die eigentlich überzeugenden Argumente.

Die Herkunft macht´s: Regenbogenforelle, Lachsforelle, Meerforelle, Bachforelle

Forellen gehören zum lachsartigen Fisch und leben sowohl im Salzwasser, als auch im Süßwasser. Ihr Lebensraum bestimmt den Namen der jeweiligen Art. Letztlich stammen alle Arten jedoch von der Meerforelle ab. Daher wurde sie früher als Lachsforelle bezeichnet.

Rezept - Meerforelle

Meerforelle

Meerforellen sind Wanderfische d.h., als Jungfisch leben sie 4-5 Jahre im Süßwasser, wandern dann für den gleichen Zeitraum ins Meer und ziehen wie Lachse zum Laichen wieder aufwärts zurück in die Flüsse.

Heute sind Lachsforellen groß gezüchtete Regenbogenforellen, deren Fleisch mit speziellem Futter wie beim Lachs ins rötliche geht.

Rezept - Lachsforelle

Lachsforelle

Regenbogenforellen waren ursprünglich nicht in Europa beheimatet. Sie kamen aus Nordamerika und wurden erst seit dem 19. Jahrhundert in England erstmalig und später in Deutschland gezüchtet.

Rezept - Regenbogenforelle

Regenbogenforelle

Da Zuchtfische mitunter einen ausgeprägten Freiheitsdrang besitzen, gelang einigen die Flucht. Seitdem konkurrieren sie zur Freude der Angler in den heimischen Gewässern mit der See – und Bachforelle. Immerhin bringen es große Exemplare auf 70-80 cm, mit einem Alter von bis zu 11 Jahren und einem entsprechenden Gewicht. Durch ihre Form und die auffällige Punktierung, ist sie nicht ganz einfach von der Bachforelle zu unterscheiden, die ausschließlich im Süßwasser in fließenden Gewässern leben. Ausgewachsene erkennt man an der Größe, denn die Bachforelle wird „nur“ 40 cm lang.

Rezept - Bachforelle

Bachforelle

Die größte unter den Forellen ist die Seeforelle. Mit 1,40 Metern Länge braucht sie reichlich Platz. Ihr Hauptwohnsitz sind daher tiefe Seen in den Voralpen und Alpen, in Skandinavien oder Island. Dort laichen sie auch. Sie lieben es kalt und sauerstoffreich. Um so groß zu werden, braucht es viel Zeit. Seeforellen schaffen es auf ein stolzes Alter von bis zu 12 Jahren.

Ampel auf Grün: Tipps für den Einkauf

Die einschlägigen Gütesiegel für Fisch stellen ihre Ampeln durchgängig nur bei zwei Arten auf Grün. Bio Forellen und Karpfen aus europäischer Zucht halten sie für unbedenklich, obwohl gerade Aquakultur nicht immer über das beste Image verfügt. Dies resultiert jedoch eher aus dem Ruf der Zuchtanlagen im asiatischen Raum.

In Deutschland gibt es trotz der globalen Konkurrenz nach wie vor zahlreiche Fischzuchten. Der Einkauf vor Ort, ist mit dem Griff in die Kühltruhe eines Supermarktes überhaupt nicht zu vergleichen. Selbst wenn die Anfahrt etwas dauert, hat der Kauf der Forellen beim Fischer Erlebnischarakter. Nicht nur, dass Du siehst wo und wie die Fische aufwachsen, mit einer Kühltasche und einer Kühltruhe zu Hause, lohnt der Kauf auf Vorrat. Darüber hinaus gibt es in der Regel für ein kleines Entgelt Angelscheine für den Forellenteich der Zuchtanlage. Da ist der Erfolg und Spaß, besonders für Kinder, praktisch vorprogrammiert. Gefühlt schmecken selbst geangelte Forellen nochmals einen Tick besser.

Forelle filetieren

Einen Fisch zu filetieren, ist nicht jedermanns Sache. Zum Einen fühlt es sich ziemlich glitschig an, zum Anderen muss man wissen, wie es geht. Bei einem Hecht, einer Makrele oder einem Plattfisch gehört schon etwas Grundwissen dazu. Das Filetieren einer Forelle hingegen birgt keine größeren Schwierigkeiten und hat einen großen Vorteil: Hast Du einmal die Technik raus, kannst Du die meisten Fische nach dem gleichen Muster filetieren.

Filetiert wird entweder vor dem Garen, um z.B. die Filets zu verwenden und aus der Karkasse einen Fond zu kochen oder nach dem Garen, um die Gräten und die Haut zu entfernen. Bis auf Details sind die Arbeitsschritte fast identisch.

Forelle zubereiten: Die beliebtesten Rezepte

Die Garmethoden, die für die Zubereitung einer Forelle in Frage kommen, schlagen so manchen Edelfisch. Trotz ihres zarten Fleisches verträgt sie Pochieren, Braten, Backen, Grillen oder Räuchern. Vorausgesetzt Du beherzigst ein paar warenkundliche und handwerkliche Tipps.

Pochiert: Forelle blau

Umgangssprachlich gilt das Blaukochen als eines der bekanntesten Rezepte. Forelle, Karpfen oder Aal verfügen über ausgeprägte Schleimschicht, die sich beim Erhitzen blau verfärbt.

Rezept - Forelle blau kochen

Nur der Begriff „Blaukochen“ stimmt nicht ganz, denn diese Garmethode heißt Pochieren bzw. Garziehen. Der Sud, in dem der Fisch liegt, darf nur eine Temperatur knapp unter dem Siedepunkt erreichen. Allerdings stimmt die Farbe. Durch die Zugabe von Essig verstärkt sich sogar die Blaufärbung.

Die Forelle wird im Ganzen pochiert. Durch das sanfte Ziehen im Sud bleibt ihr Fleisch saftig und kann nicht austrocknen. Bei der Vorbereitung unbedingt darauf achten, dass die Schleimschicht nicht verletzt wird. Die Hautseite daher nicht waschen.

Falls Du keinen Fischtopf besitzt, kannst Du die Forelle so binden, dass sie in einen  normalen Topf paßt.

Falls Du keinen Fischtopf besitzt, kannst Du die Forelle so binden, dass sie in einen  normalen Topf paßt.

Zutaten

2 kleine Forellen (ca. 300 Gramm)
200 g Mohrrüben
150 g Sellerie
1/2 Stück Petersilienwurzel
150 ml Weißweinessig
250 ml trockener Weißwein
1 mittlere Zwiebel
1 Lorbeerblatt
4 Pimentkörner
10 Senfkörner
8 Pfefferkörner
2 Zweige Thymian
3 Stängel Petersilie
Salz

  • Das Gemüse putzen, klein schneiden und mit den Gewürzen in einen geeigneten Topf geben (die Forellen müssen bedeckt werden können).
  • Den Weißwein hinzugeben, mit ca. 1,5 l Wasser auffüllen und 20 min köcheln lassen.
  • Den Essig hinzufügen und die Forellen einlegen. Dann die Temperatur etwas zurücknehmen. Der Sud darf nicht mehr aufkochen.
  • Die Forellen 10 Minuten ohne Deckel ziehen lassen. Sie sind gar, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt. Vorsichtig mit einem Fischheber herausheben und sofort mit Salzkartoffeln (Petersilie drüber streuen), geschmolzener Butter und Meerrettich servieren.

Gebraten: Forelle Müllerin

Das Rezept ist simpel. Unter der Forelle Müllerin oder nach Müllerinnen Art (französisch à la meunière) versteht man ganz allgemein einen in Mehl gewendeten und in Butterschmalz gebratenen Fisch. Dabei muss es nicht zwingend immer eine Forelle sein. Renke, Saibling, Scholle oder Filets vom Lachs lassen sich ebenso nach dieser Art zubereiten. Die Forelle Müllerin ist lediglich das bekannteste Rezept.

Rezept - Forelle gebraten

Das Wenden in Mehl führt beim Braten zur Maillard Reaktion. Der Fisch bekommt durch die Kohlenhydrate des Mehls eine knusprige goldgelbe Hülle mit leichten Röststoffen, die gleichzeitig das zarte Forellenfleisch vor der Hitze des Butterschmalzes schützt.

Zutaten

2 kleine Forellen
Milch
Mehl
Saft einer Zitrone
Butterschmalz
50g Butter
2 El fein gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer

  • Ausgenommene Forellen säubern und mit Küchenkrepp trocken tupfen.
  • Salzen, pfeffern, innen und außen mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  • Die Forellen durch Milch ziehen, in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  • In einer Pfanne mit heißem Butterschmalz von beiden Seiten 5-6 Minuten braten.
  • Forellen aus der Pfanne nehmen, Butterschmalz abgießen, Temperatur verringern und Butter auslassen. Petersilie in die Butter geben und damit die Forellen überziehen. Beliebteste Beilage: gedämpfte Salzkartoffeln.

In der Folie gegart: Forelle im Backofen

Einfach, schnell, schonend und ausgesprochen lecker. Eine Forelle in Folie gewickelt im Backofen zu garen, verlangt keine großartigen Kochkünste. In Alufolie oder Backpapier dicht verpackt, gart sie in eigenem Saft.

Rezept - Forelle in Folie im Backofen gegart

Mögliche Fehlerquellen sind nur eine zu hohe Ofentemperatur, oder eine zu kurze bzw. lange Backzeit. Während sich jedoch in der Pfanne fünf Minuten über der Garzeit verheerend auswirken, weil der Fisch austrocknet, ist dies in beim Backen im Ofen noch verzeihlich. Die Forelle bleibt lecker.

Statt im Ofen eignet sich dieses Rezept auch sehr gut zum Grillen. Dort sollte das Päckchen im indirekten Hitzebereich liegen, da sonst die Temperatur zu hoch ist.

Zutaten

2 kleine Forellen
4 Zitronenscheiben, alternativ 2 Tomaten
2 Thymian Zweige
2 El Olivenöl
20 g Butter
Salz, Pfeffer
Alufolie

  • Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Forellen säubern, trocken tupfen, auf Alufolie setzen, mit Olivenöl einreiben, salzen und pfeffern.
  • In den Bauchraum einen Thymianzweig, zwei Zitronenscheiben oder in Scheiben geschnittene Tomaten als milde Säurevariante und etwas Butter legen.
  • Mit Alufolie dicht verschließen. Es soll während des Garens kein Dampf entweichen können.
  • 20 Minuten im Backofen garen.

KÜCHENHELFER

Hochwertige Verarbeitung, multifunktional und natürlich sehr gut geeignet für Forelle blau

Fischtopf für Forelle

Der klassische Fischtopf

klassischer Fischtopf für Rezepte mit Forelle

Fischpfannen sind oval und haben meist Platz für zwei Forellen

Fischpfanne für zwei Forellen
Fischpfanne mit Deckel

Mit einer Spicknadel und einem Faden gebunden,  paßt eine Forelle auch in einen normalen Topf

Spicknadel für Forelle

TIPPS & TRICKS

Forelle blau, gebraten oder in der Folie gebacken: Man kann sie vielfältig zubereiten und Ihre Beliebtheit schlägt so manchen Edelfisch. Als Fisch führt sie zumindest bei uns die Beliebtheitsskala an.

Lachs, Thunfisch & Co. müssen sich dahinter anstellen. Das hat wie immer etwas mit dem Preis zu tun. Aber nicht nur, denn Qualität, einfache Zubereitung und natürlich der feine Geschmack einer Forelle bieten die eigentlich überzeugenden Argumente.

Die Herkunft macht´s: Regenbogenforelle, Lachsforelle, Meerforelle, Bachforelle

Forellen gehören zum lachsartigen Fisch und leben sowohl im Salzwasser, als auch im Süßwasser. Ihr Lebensraum bestimmt den Namen der jeweiligen Art.

Letztlich stammen alle Arten jedoch von der Meerforelle ab. Daher wurde sie früher als Lachsforelle bezeichnet.

Rezept - Meerforelle

Meerforelle

Meerforellen sind Wanderfische d.h., als Jungfisch leben sie 4-5 Jahre im Süßwasser, wandern dann für den gleichen Zeitraum ins Meer und ziehen wie Lachse zum Laichen wieder aufwärts zurück in die Flüsse.

Heute sind Lachsforellen groß gezüchtete Regenbogenforellen, deren Fleisch mit speziellem Futter wie beim Lachs ins rötliche geht.

Rezept - Lachsforelle

Lachsforelle

Regenbogenforellen waren ursprünglich nicht in Europa beheimatet. Sie kamen aus Nordamerika und wurden erst seit dem 19. Jahrhundert in England erstmalig und später in Deutschland gezüchtet.

Rezept - Regenbogenforelle

Regenbogenforelle

Da Zuchtfische mitunter einen ausgeprägten Freiheitsdrang besitzen, gelang einigen die Flucht. Seitdem konkurrieren sie zur Freude der Angler in den heimischen Gewässern mit der See – und Bachforelle.

Immerhin bringen es große Exemplare auf 70-80 cm, mit einem Alter von bis zu 11 Jahren und einem entsprechenden Gewicht.

Durch ihre Form und die auffällige Punktierung, ist sie nicht ganz einfach von der Bachforelle zu unterscheiden, die ausschließlich im Süßwasser in fließenden Gewässern leben.

Ausgewachsene erkennt man an der Größe, denn die Bachforelle wird „nur“ 40 cm lang.

Rezept - Bachforelle

Bachforelle

Die größte unter den Forellen ist die Seeforelle. Mit 1,40 Metern Länge braucht sie reichlich Platz. Ihr Hauptwohnsitz sind daher tiefe Seen in den Voralpen und Alpen, in Skandinavien oder Island. Dort laichen sie auch.

Sie lieben es kalt und sauerstoffreich. Um so groß zu werden, braucht es viel Zeit. Seeforellen schaffen es auf ein stolzes Alter von bis zu 12 Jahren.

Ampel auf Grün: Tipps für den Einkauf

Die einschlägigen Gütesiegel für Fisch stellen ihre Ampeln durchgängig nur bei zwei Arten auf Grün. Bio Forellen und Karpfen aus europäischer Zucht halten sie für unbedenklich, obwohl gerade Aquakultur nicht immer über das beste Image verfügt.

Dies resultiert jedoch eher aus dem Ruf der Zuchtanlagen im asiatischen Raum.

In Deutschland gibt es trotz der globalen Konkurrenz nach wie vor zahlreiche Fischzuchten. Der Einkauf vor Ort, ist mit dem Griff in die Kühltruhe eines Supermarktes überhaupt nicht zu vergleichen.

Selbst wenn die Anfahrt etwas dauert, hat der Kauf der Forellen beim Fischer Erlebnischarakter. Nicht nur, dass Du siehst wo und wie die Fische aufwachsen, mit einer Kühltasche und einer Kühltruhe zu Hause, lohnt der Kauf auf Vorrat.

Darüber hinaus gibt es in der Regel für ein kleines Entgelt Angelscheine für den Forellenteich der Zuchtanlage. Da ist der Erfolg und Spaß, besonders für Kinder, praktisch vorprogrammiert. Gefühlt schmecken selbst geangelte Forellen nochmals einen Tick besser.

Forelle filetieren

Einen Fisch zu filetieren, ist nicht jedermanns Sache. Zum Einen fühlt es sich ziemlich glitschig an, zum Anderen muss man wissen, wie es geht. Bei einem Hecht, einer Makrele oder einem Plattfisch gehört schon etwas Grundwissen dazu.

Das Filetieren einer Forelle hingegen birgt keine größeren Schwierigkeiten und hat einen großen Vorteil: Hast Du einmal die Technik raus, kannst Du die meisten Fische nach dem gleichen Muster filetieren.

Filetiert wird entweder vor dem Garen, um z.B. die Filets zu verwenden und aus der Karkasse einen Fond zu kochen oder nach dem Garen, um die Gräten und die Haut zu entfernen. Bis auf Details sind die Arbeitsschritte fast identisch.

Forelle zubereiten: Die beliebtesten Rezepte

Die Garmethoden, die für die Zubereitung einer Forelle in Frage kommen, schlagen so manchen Edelfisch. Trotz ihres zarten Fleisches verträgt sie Pochieren, Braten, Backen, Grillen oder Räuchern. Vorausgesetzt Du beherzigst ein paar warenkundliche und handwerkliche Tipps.

Pochiert: Forelle blau

Umgangssprachlich gilt das Blaukochen als eines der bekanntesten Rezepte. Forelle, Karpfen oder Aal verfügen über ausgeprägte Schleimschicht, die sich beim Erhitzen blau verfärbt.

Rezept - Forelle blau kochen

Nur der Begriff „Blaukochen“ stimmt nicht ganz, denn diese Garmethode heißt Pochieren bzw. Garziehen. Der Sud, in dem der Fisch liegt, darf nur eine Temperatur knapp unter dem Siedepunkt erreichen. Allerdings stimmt die Farbe. Durch die Zugabe von Essig verstärkt sich sogar die Blaufärbung.

Die Forelle wird im Ganzen pochiert. Durch das sanfte Ziehen im Sud bleibt ihr Fleisch saftig und kann nicht austrocknen. Bei der Vorbereitung unbedingt darauf achten, dass die Schleimschicht nicht verletzt wird. Die Hautseite daher nicht waschen.

Falls Du keinen Fischtopf besitzt, kannst Du die Forelle so binden, dass sie in einen  normalen Topf paßt.

Falls Du keinen Fischtopf besitzt, kannst Du die Forelle so binden, dass sie in einen  normalen Topf paßt.

Zutaten

2 kleine Forellen (ca. 300 Gramm)
200 g Mohrrüben
150 g Sellerie
1/2 Stück Petersilienwurzel
150 ml Weißweinessig
250 ml trockener Weißwein
1 mittlere Zwiebel
1 Lorbeerblatt
4 Pimentkörner
10 Senfkörner
8 Pfefferkörner
2 Zweige Thymian
3 Stängel Petersilie
Salz

  • Das Gemüse putzen, klein schneiden und mit den Gewürzen in einen geeigneten Topf geben (die Forellen müssen bedeckt werden können).
  • Den Weißwein hinzugeben, mit ca. 1,5 l Wasser auffüllen und 20 min köcheln lassen.
  • Den Essig hinzufügen und die Forellen einlegen. Dann die Temperatur etwas zurücknehmen. Der Sud darf nicht mehr aufkochen.
  • Die Forellen 10 Minuten ohne Deckel ziehen lassen. Sie sind gar, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt. Vorsichtig mit einem Fischheber herausheben und sofort mit Salzkartoffeln (Petersilie drüber streuen), geschmolzener Butter und Meerrettich servieren.

Gebraten: Forelle Müllerin

Das Rezept ist simpel. Unter der Forelle Müllerin oder nach Müllerinnen Art (französisch à la meunière) versteht man ganz allgemein einen in Mehl gewendeten und in Butterschmalz gebratenen Fisch. Dabei muss es nicht zwingend immer eine Forelle sein. Renke, Saibling, Scholle oder Filets vom Lachs lassen sich ebenso nach dieser Art zubereiten. Die Forelle Müllerin ist lediglich das bekannteste Rezept.

Rezept - Forelle gebraten

Das Wenden in Mehl führt beim Braten zur Maillard Reaktion. Der Fisch bekommt durch die Kohlenhydrate des Mehls eine knusprige goldgelbe Hülle mit leichten Röststoffen, die gleichzeitig das zarte Forellenfleisch vor der Hitze des Butterschmalzes schützt.

Zutaten

2 kleine Forellen
Milch
Mehl
Saft einer Zitrone
Butterschmalz
50g Butter
2 El fein gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer

  • Ausgenommene Forellen säubern und mit Küchenkrepp trocken tupfen.
  • Salzen, pfeffern, innen und außen mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  • Die Forellen durch Milch ziehen, in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen.
  • In einer Pfanne mit heißem Butterschmalz von beiden Seiten 5-6 Minuten braten.
  • Forellen aus der Pfanne nehmen, Butterschmalz abgießen, Temperatur verringern und Butter auslassen. Petersilie in die Butter geben und damit die Forellen überziehen. Beliebteste Beilage: gedämpfte Salzkartoffeln.

In der Folie gegart: Forelle im Backofen

Einfach, schnell, schonend und ausgesprochen lecker. Eine Forelle in Folie gewickelt im Backofen zu garen, verlangt keine großartigen Kochkünste. In Alufolie oder Backpapier dicht verpackt, gart sie in eigenem Saft.

Rezept - Forelle in Folie im Backofen gegart

Mögliche Fehlerquellen sind nur eine zu hohe Ofentemperatur, oder eine zu kurze bzw. lange Backzeit. Während sich jedoch in der Pfanne fünf Minuten über der Garzeit verheerend auswirken, weil der Fisch austrocknet, ist dies in beim Backen im Ofen noch verzeihlich. Die Forelle bleibt lecker.

Statt im Ofen eignet sich dieses Rezept auch sehr gut zum Grillen. Dort sollte das Päckchen im indirekten Hitzebereich liegen, da sonst die Temperatur zu hoch ist.

Zutaten

2 kleine Forellen
4 Zitronenscheiben, alternativ 2 Tomaten
2 Thymian Zweige
2 El Olivenöl
20 g Butter
Salz, Pfeffer
Alufolie

  • Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Forellen säubern, trocken tupfen, auf Alufolie setzen, mit Olivenöl einreiben, salzen und pfeffern.
  • In den Bauchraum einen Thymianzweig, zwei Zitronenscheiben oder in Scheiben geschnittene Tomaten als milde Säurevariante und etwas Butter legen.
  • Mit Alufolie dicht verschließen. Es soll während des Garens kein Dampf entweichen können.
  • 20 Minuten im Backofen garen.

KÜCHENHELFER

Hochwertige Verarbeitung, multifunktional und natürlich sehr gut geeignet für Forelle blau

Fischtopf für Forelle

Der klassische Fischtopf

klassischer Fischtopf für Rezepte mit Forelle

Fischpfannen sind oval und haben meist Platz für zwei Forellen

Fischpfanne für zwei Forellen
Fischpfanne mit Deckel

Mit einer Spicknadel und einem Faden gebunden,  paßt eine Forelle auch in einen normalen Topf

Spicknadel für Forelle